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Sozio-technisches Managementsystem

Der Begriff „soziotechnisches System“ (englisch: sociotechnical systems) geht auf Forschungen durch das Londoner Tavistock Institute (unter anderem im britischen Steinkohlenbergbau) in den 1950er Jahren zurück (Trist & Bamforth, 1951). Als Väter dieses Begriffs werden häufig Frederick Edmund Emery und Eric Lansdown Trist genannt. Eine aus ihren Forschungen abgeleitete Erkenntnis lautet: „Im Allgemeinen muss das Management begreifen, dass der Erfolg des Unternehmens davon abhängt, wie es als soziotechnisches System funktioniert – nicht einfach als ein technisches System mit ersetzbaren Individuen, die hinzugefügt werden und sich anpassen müssen“ (Emery, Thorsrud & Trist 1964).
Quelle: Wikipedia

Auch ein (Qualitäts-) Managementsystem besteht aus den beiden Subsystemen Mensch und Technik, gekennzeichnet durch die Elemente im Bild unten. Das Kapitel 7 der ISO 9001:2015 fordert 9 dieser Elemente, aufgeteilt auf beide Subsysteme.

Eine grundlegende Frage bei der Ursachenanalyse und Verbesserung von Systemen und Prozessen ist, „Handelt es sich um ein Problem auf der menschlichen oder technischen Ebene“? Z.B. die Frage „Liegt das Prozessproblem an der unzureichenden Dokumentation oder an fehlendem Bewusstsein oder fehlender Kompetenz?“

Es gilt der Grundsatz: Liegt das Problem auf der menschlichen Ebene, so kann es nicht auf der technischen Ebene gelöst werden. Probleme müssen dort gelöst werden wo sie entstehen. Da der Faktor Mensch eine zentrale Rolle in Systemen bzw. Unternehmen spielt, arbeite ich sehr viel auf der menschlichen Ebene, z.B. mit dem DiSG® Persönlichkeitsmodell.

Als Business Coach habe ich gelernt die richtigen Fragen zu stellen und setze unkonventionelle Tools und Methoden ein, um mit meinem Kunden ein einfaches und wirksames Managementsysteme zu entwickeln.